Jaja, ich weiß: Eigentlich ist dies ein Nähblog. Heute mache ich jedoch eine Ausnahme und widme meinen Beitrag unserem siebenjährigen Sohn, der uns letzte Woche mit einem Bild im Stil von Hundertwasser überrascht hat. Bisher bin ich eigentlich nicht davon ausgegangen, dass in ihm ein kleiner Künstler steckt, sondern eher ein verrückter Techniker. Umso mehr war ich verwundert als er uns dieses Kunstwerk präsentiert hat.
Ein Ehrenplatz im Wohnzimmer ist schon gefunden. Fehlen nur noch Hammer uns Nagel zum Aufhängen des kleinen Meisterwerks. :-)
Genähtes - Gehäkeltes - Gebasteltes - Gebackenes - Gekochtes... und was mir sonst noch einfällt
Mittwoch, 26. Juni 2013
Sonntag, 23. Juni 2013
Von Stoffmarktbesuchen und Gretelies Taschen
Mein letzter Besuch des Stoffmarkt Holland liegt schon eine Zeit zurück - irgendwann im letzten Herbst in Hannover muss es gewesen sein.
Stoffmarktbesuche sind gefährlich - zumindest für mich! Deswegen ist es sinnvoll, sie zu planen. Ich nehme mir immer vor, nicht mehr als einen vorher festegelegten Betrag auszugeben. Außerdem habe ich eine gewisse Vorstellung von dem, was ich benötige. Dabei handelt es sich in der Regel um gut kombinierbare Jerseystoffe und Bündchenware. Soviel zur Theorie.
Leider ist es offensichtlich, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, die unfähig ist, Theorien in die Praxis umzusetzen. Manchmal rede ich mir ein, dass die Schuld daran nicht bei mir, sondern an den Umständen liegt. Aber lassen wir das...
Bei meinen üblichen Stoffmarktbesuchen sind die Stände mit interessanten Jerseys in der Regel so überfüllt, dass man es nicht schafft bis auf weniger als einen Meter an die Auslagen heranzukommen, es sei denn, man ist bereit, sich schubsend und drängelnd(am besten bewaffnet) eine halbe Stunde lang vorzuarbeiten. Sehr nervig. Diese schon fast tumultartigen Zustände haben bei mir eines Tages dazu geführt, dass ich zu anderen Ständen geflohen bin. So habe ich Kiseki entdeckt. Nicht, dass es an diesem Stand leer gewesen wäre, aber dieses Gedrängel und Geschubse fehlte. Das ist ja schon was. Wunderbare, außergewöhnliche Stoffe aus Japan kann man hier bestaunen. Viel Leinenware, aber auch eine tolle Auswahl an Wachstüchern.
Seitdem ich Kiseki entdeckt habe, gehört ein Besuch des Standes für mich bei jedem Stoffmarktbesuch dazu, auch wenn es hier keine Jersey- und Bündchenstoffe gibt. Trotzdem habe ich es noch nie geschafft, den Kiseki-Stand mit leeren Händen zu verlassen, obwohl ich Stoffe dieser Art wirklich selten vernähe. Noch besser: Ich gebe hier immer mehr Geld aus als ich mir vorgenommen habe. Mit der Zeit haben sich in meinem Stoffregal neben den vielen Jersey auch einige japanische Stoffe zusammengefunden, was führt dazu, dass ich von Zeit zu Zeit umdenken muss. Dann wollen keine Shirts genäht werden, sondern Leinenstoffe verarbeitet werden.
In den letzten Tagen hat mich das auf die Idee gebracht, aus einem kleinen Stapel Kokka-Stoffen zwei Gretelies Wendetaschen zu nähen. Das Freebook dazu kann man hier finden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Anne für das Einstellens dieser schönen Nähanleitung. Es hat einfach Spaß gemacht, diesen unkomplizierten Schnitt nachzuarbeiten. Das Ergebnis könnt Ihr auf den Bildern sehen.
Modell 1 ist definitiv die farbenfrohere Variante. Bei Modell 2 habe ich den Aufdruck an der Webkante nicht wie üblich abgeschnitten, sondern mitverarbeitet. Mir gefiel der Schriftzug in seinem kräftigen Türkis einfach so gut, dass es zu schade gewesen wäre, ihn in den Müll zu befördern. Kurz: Bei manchen Stoffen lohnt es sich wirklich, die Webkanten genauer anzugucken. :-)
Modell No. 1 ist übrigens gleich gestern zu einem runden Geburtstag verschenkt worden. Was mit dem zweiten Täschli passiert, weiß ich noch nicht genau. Entweder wir behalten sie oder sie wird bei nächster Gelegenheit als Geschenk herhalten müssen. In den kommenden Wochen stehen uns noch genügend Geburtstage bevor! :-)
Habt alle einen schönen Sonntag und bis bald!
Stoffmarktbesuche sind gefährlich - zumindest für mich! Deswegen ist es sinnvoll, sie zu planen. Ich nehme mir immer vor, nicht mehr als einen vorher festegelegten Betrag auszugeben. Außerdem habe ich eine gewisse Vorstellung von dem, was ich benötige. Dabei handelt es sich in der Regel um gut kombinierbare Jerseystoffe und Bündchenware. Soviel zur Theorie.
Leider ist es offensichtlich, dass ich zu der Sorte Mensch gehöre, die unfähig ist, Theorien in die Praxis umzusetzen. Manchmal rede ich mir ein, dass die Schuld daran nicht bei mir, sondern an den Umständen liegt. Aber lassen wir das...
Bei meinen üblichen Stoffmarktbesuchen sind die Stände mit interessanten Jerseys in der Regel so überfüllt, dass man es nicht schafft bis auf weniger als einen Meter an die Auslagen heranzukommen, es sei denn, man ist bereit, sich schubsend und drängelnd
Seitdem ich Kiseki entdeckt habe, gehört ein Besuch des Standes für mich bei jedem Stoffmarktbesuch dazu, auch wenn es hier keine Jersey- und Bündchenstoffe gibt. Trotzdem habe ich es noch nie geschafft, den Kiseki-Stand mit leeren Händen zu verlassen, obwohl ich Stoffe dieser Art wirklich selten vernähe. Noch besser: Ich gebe hier immer mehr Geld aus als ich mir vorgenommen habe. Mit der Zeit haben sich in meinem Stoffregal neben den vielen Jersey auch einige japanische Stoffe zusammengefunden, was führt dazu, dass ich von Zeit zu Zeit umdenken muss. Dann wollen keine Shirts genäht werden, sondern Leinenstoffe verarbeitet werden.
In den letzten Tagen hat mich das auf die Idee gebracht, aus einem kleinen Stapel Kokka-Stoffen zwei Gretelies Wendetaschen zu nähen. Das Freebook dazu kann man hier finden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Anne für das Einstellens dieser schönen Nähanleitung. Es hat einfach Spaß gemacht, diesen unkomplizierten Schnitt nachzuarbeiten. Das Ergebnis könnt Ihr auf den Bildern sehen.
Modell 1 ist definitiv die farbenfrohere Variante. Bei Modell 2 habe ich den Aufdruck an der Webkante nicht wie üblich abgeschnitten, sondern mitverarbeitet. Mir gefiel der Schriftzug in seinem kräftigen Türkis einfach so gut, dass es zu schade gewesen wäre, ihn in den Müll zu befördern. Kurz: Bei manchen Stoffen lohnt es sich wirklich, die Webkanten genauer anzugucken. :-)
Gretelies Tasche No. 1
Gretelies Tasche No. 2
Modell No. 1 ist übrigens gleich gestern zu einem runden Geburtstag verschenkt worden. Was mit dem zweiten Täschli passiert, weiß ich noch nicht genau. Entweder wir behalten sie oder sie wird bei nächster Gelegenheit als Geschenk herhalten müssen. In den kommenden Wochen stehen uns noch genügend Geburtstage bevor! :-)
Habt alle einen schönen Sonntag und bis bald!
Montag, 17. Juni 2013
Noch mehr Giraffen...
Meine Auftraggeberin von diesem Projekt hat vor etwa einem Monat weiteren
Bedarf angekündigt: wieder ein Longsleeve, allerdings ohne Ärmelbündchen. Der Stoff kam wie beim letzten Mal von ihr, den passenden Bündchenstoff konnte ich in meinem Nähstübchen auftreiben.
Nachdem ich in der letzten Woche ohnehin schon dabei war, Giraffenjersey für die "Geburtstagstunika" zu vernähen, habe ich dieses Projekt sozusagen gleich mitgenommen und konnte ein weiteres Häkchen auf meiner "To-Do"-Liste setzen. Demnächst ist dann hoffentlich wieder etwas mehr Zeit für eigene Projekte. :-)
Ach ja! Und da der Pullover für einen Jungen genäht ist, werde ich meinen Beitrag heute hier verlinken. Bei "Made4BOYS" gibt es auch deutlich ausgefallenere Werke als meine zu bestaunen. Schaut einfach mal vorbei. Es lohnt sich wirklich!
Bedarf angekündigt: wieder ein Longsleeve, allerdings ohne Ärmelbündchen. Der Stoff kam wie beim letzten Mal von ihr, den passenden Bündchenstoff konnte ich in meinem Nähstübchen auftreiben.
Nachdem ich in der letzten Woche ohnehin schon dabei war, Giraffenjersey für die "Geburtstagstunika" zu vernähen, habe ich dieses Projekt sozusagen gleich mitgenommen und konnte ein weiteres Häkchen auf meiner "To-Do"-Liste setzen. Demnächst ist dann hoffentlich wieder etwas mehr Zeit für eigene Projekte. :-)
Ach ja! Und da der Pullover für einen Jungen genäht ist, werde ich meinen Beitrag heute hier verlinken. Bei "Made4BOYS" gibt es auch deutlich ausgefallenere Werke als meine zu bestaunen. Schaut einfach mal vorbei. Es lohnt sich wirklich!
Schnitt: Creative workshop 301 von Ottobre Design (gerader Schnitt), Gr. 128
Sonntag, 16. Juni 2013
Happy Birthday!
Heute feiert eine kleine, resolute Dame aus der Nachbarschaft ihren 4. Geburtstag. Oh ja... das Kind hat genaue Vorstellungen, von dem was es möchte. Außerdem mag sie Giraffen.
Als diese liebenswerte junge Dame vor kurzem bei uns zu Besuch war, hat sie im Keller diesen Giraffenstoff entdeckt. Mit der gelb-braunen Kombination, die sie aufgestöbert hatte, konnte ich leider nicht mehr dienen. Petrol-braun schien aber auch in Ordnung zu sein. ;-)
So ist in den letzten Tagen also eine weitere Tunika nach dem Schnitt von Lillesol und Pelle entstanden. Mit gefällt sie - auch wenn sie farblich nicht unbedingt sommerlich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Geburtstagkind das Kleidchen auch zusagt. Aber das werden wir gleich wissen. Jetzt gehen wir nämlich zum gratulieren! :-)
Happy Birthday, E.!
Als diese liebenswerte junge Dame vor kurzem bei uns zu Besuch war, hat sie im Keller diesen Giraffenstoff entdeckt. Mit der gelb-braunen Kombination, die sie aufgestöbert hatte, konnte ich leider nicht mehr dienen. Petrol-braun schien aber auch in Ordnung zu sein. ;-)
So ist in den letzten Tagen also eine weitere Tunika nach dem Schnitt von Lillesol und Pelle entstanden. Mit gefällt sie - auch wenn sie farblich nicht unbedingt sommerlich ist. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Geburtstagkind das Kleidchen auch zusagt. Aber das werden wir gleich wissen. Jetzt gehen wir nämlich zum gratulieren! :-)
Happy Birthday, E.!
Schnitt: Lillesol Basics No. 2 von Lillesol und Pelle, "Tunika-Kleid", Gr. 110
Freitag, 7. Juni 2013
Kulturtäschchen für Jungs oder "Cars & Stars"
Wusstet Ihr schon?! Es ist wieder Zeit der Auftragsarbeiten - zumindest bei mir!
Meine Liste ist länger als mir lieb ist und wird momentan nach Dringlichkeit abgearbeitet. Ganz oben standen Kulturtäschchen. Zwei waren bestellt, die anderen beiden werden wohl in meinem Lädchen landen.
Und weil ich seit langer Zeit mal wieder etwas für kleine Kerle genäht habe, werde ich gleich noch hier vorbeischauen. :-)
Fürs Wochenende ist erstmal eine Nähpause angesagt, weil Familie K. mal auf Achse sein wird. Am Mittwoch nächster Woche geht es dann weiter. Habt alle eine schöne Zeit und bis dann!
Meine Liste ist länger als mir lieb ist und wird momentan nach Dringlichkeit abgearbeitet. Ganz oben standen Kulturtäschchen. Zwei waren bestellt, die anderen beiden werden wohl in meinem Lädchen landen.
Und weil ich seit langer Zeit mal wieder etwas für kleine Kerle genäht habe, werde ich gleich noch hier vorbeischauen. :-)
Fürs Wochenende ist erstmal eine Nähpause angesagt, weil Familie K. mal auf Achse sein wird. Am Mittwoch nächster Woche geht es dann weiter. Habt alle eine schöne Zeit und bis dann!
Dienstag, 4. Juni 2013
Schablonendruck mit Freezer Paper
Schon einige Male bewundert (hier, hier und hier), aber bis jetzt nie selbst ausprobiert.
Am Wochenende war es soweit: Meine Männer in Berlin unterwegs, meine Mädels und ich zu Hause und jede Menge Regen, Regen, Regen. Auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt, sich in den Keller zurückzuziehen und zu experimentieren.
Zuerst wollte ich ganz mutig sein und die Methode direkt auf etwas Selbstgenähtem ausprobieren. Im letzten Moment überkamen mich doch die Zweifel, und der Schablonendruck wurde erstmal an zwei gekauften Shirts getestet - eine gute Entscheidung, denn die kürzlich erworbenen Farben von Tsch*** wurden vom Stoff nur schlecht aufgenommen. (Wahrscheinlich taugt die Farbe nur für weiße Shirts und nicht für farbige!) Also haben wir die zwei kleine Gläschen mit volldeckender Stoffmalfarbe für bunte Shirts von Mara** erworben und damit die alte Farbe übermalt.
Das Ergebnis sieht so aus: Wenn man genau hinschaut, sind die Motive stellenweise etwas fleckig, was wohl daran liegt, dass die T-Shirts nicht (!) vorgewaschen (und damit wohl noch imprägniert) waren. Problem könnte auch der erste Farbauftrag mit Tsch***-Farbe gewesen sein. Das Ergebnis ist trotzdem ganz ansehnlich. Und das nächste Mal wird der Schablonendruck an etwas Selbstgenähtem ausprobiert.
Und?! An was experimentiert Ihr am heutigen creadienstag???
Am Wochenende war es soweit: Meine Männer in Berlin unterwegs, meine Mädels und ich zu Hause und jede Menge Regen, Regen, Regen. Auf jeden Fall der richtige Zeitpunkt, sich in den Keller zurückzuziehen und zu experimentieren.
Zuerst wollte ich ganz mutig sein und die Methode direkt auf etwas Selbstgenähtem ausprobieren. Im letzten Moment überkamen mich doch die Zweifel, und der Schablonendruck wurde erstmal an zwei gekauften Shirts getestet - eine gute Entscheidung, denn die kürzlich erworbenen Farben von Tsch*** wurden vom Stoff nur schlecht aufgenommen. (Wahrscheinlich taugt die Farbe nur für weiße Shirts und nicht für farbige!) Also haben wir die zwei kleine Gläschen mit volldeckender Stoffmalfarbe für bunte Shirts von Mara** erworben und damit die alte Farbe übermalt.
Das Ergebnis sieht so aus: Wenn man genau hinschaut, sind die Motive stellenweise etwas fleckig, was wohl daran liegt, dass die T-Shirts nicht (!) vorgewaschen (und damit wohl noch imprägniert) waren. Problem könnte auch der erste Farbauftrag mit Tsch***-Farbe gewesen sein. Das Ergebnis ist trotzdem ganz ansehnlich. Und das nächste Mal wird der Schablonendruck an etwas Selbstgenähtem ausprobiert.
Und?! An was experimentiert Ihr am heutigen creadienstag???
Donnerstag, 23. Mai 2013
Knickerbocker von Madame Jordan
Viel tut sich hier nicht. Zumindest dem Anschein nach.
Die Wahrheit ist, dass ich in der letzten Woche ganze vier Tage "meinen" Keller mit angeschlossenem Nähreich entrümpelt und aufgeräumt habe. Keiner, der nicht dabei gewesen ist, kann sich vorstellen, was hier gewütet wurde. Es wurde sortiert, abgestaubt, gewischt, wieder eingeräumt und auch einiges entsorgt. Ein Teil der Stoffe hat es bis zum Kindergarten geschafft und wartet dort auf seine weitere Verarbeitung. Für einen weiteren, kleineren Teil blieb leider nur noch die Mülltonne. Ich kann eben nicht jeden Stoff bis in alle Ewigkeit in meinem Keller lagern. Dafür ist der Platz einfach zu kostbar.
Umgekehrt sind aber auch ein paar kleinere Schätze wieder aufgetaucht. Der blaue Cordstoff gehört zwar nicht dazu, aber immerhin hat der Rest davon ausgereicht, um endlich eine Knickerbocker nach dem Schnittmuster von Madame Jordan zu nähen. Zum Ausprobieren ist es erstmal eine schlichte Variante geworden. Ein Künstler würde das entstandene Werk wahrscheinlich "Monochromes Blau" oder so ähnlich nennen. Mir war einfach nicht nach Farbenspielerei zumute, sondern ich brauchte eine schlichte (!), gut kombinierbare (!!) Hose für den Alltag. Da kam der blaue Feincordstoff gerade recht. Das Schnittmuster ist so schon peppig genug. Viel mehr braucht man nicht. Zumindest finde ich das, und das Madamchen - ohne es in Worte fassen zu können - sieht es wohl ähnlich....
Die Wahrheit ist, dass ich in der letzten Woche ganze vier Tage "meinen" Keller mit angeschlossenem Nähreich entrümpelt und aufgeräumt habe. Keiner, der nicht dabei gewesen ist, kann sich vorstellen, was hier gewütet wurde. Es wurde sortiert, abgestaubt, gewischt, wieder eingeräumt und auch einiges entsorgt. Ein Teil der Stoffe hat es bis zum Kindergarten geschafft und wartet dort auf seine weitere Verarbeitung. Für einen weiteren, kleineren Teil blieb leider nur noch die Mülltonne. Ich kann eben nicht jeden Stoff bis in alle Ewigkeit in meinem Keller lagern. Dafür ist der Platz einfach zu kostbar.
Umgekehrt sind aber auch ein paar kleinere Schätze wieder aufgetaucht. Der blaue Cordstoff gehört zwar nicht dazu, aber immerhin hat der Rest davon ausgereicht, um endlich eine Knickerbocker nach dem Schnittmuster von Madame Jordan zu nähen. Zum Ausprobieren ist es erstmal eine schlichte Variante geworden. Ein Künstler würde das entstandene Werk wahrscheinlich "Monochromes Blau" oder so ähnlich nennen. Mir war einfach nicht nach Farbenspielerei zumute, sondern ich brauchte eine schlichte (!), gut kombinierbare (!!) Hose für den Alltag. Da kam der blaue Feincordstoff gerade recht. Das Schnittmuster ist so schon peppig genug. Viel mehr braucht man nicht. Zumindest finde ich das, und das Madamchen - ohne es in Worte fassen zu können - sieht es wohl ähnlich....
Schnitt: "Knickerbocker" (Gr. 86/92) von Madame Jordan
Soviel für heute: Der Zaubertroll macht nun erstmal eine Pause bis zum Ende der nächsten Woche. Wanderurlaub ist angesagt. Danach könnt Ihr hier wie gewohnt weiterlesen. Bis dahin alles Gute und bis bald!
Mittwoch, 15. Mai 2013
50 cm Stoff und... - Teil 2
Nachdem der "Bambi"-Stoff von Catrins :: stoffbüro :: bereits in der letzten Woche vernäht wurde, folgte in dieser Woche der "Fuchs"-Jersey. Die Schnitte sind die gleichen wie beim letzten Mal, nur mit dem kleinen Unterschied, dass das große Mädchen nun die "Mail Express"-Tunika trägt, während das kleine Madamchen in ein "Lina"-Shirt schlüpfen durfte.
Den Mädels gefällt auch diese Version. Der Stoff lässt sich genauso prima tragen und ist schon allein wegen der Farben eine wahre Freude. Und auch als Mama profitiert man vom neuen Outfit der Töchter: Beim nächsten Gedrängel im Kindergarten, auf dem Spielplatz, in der Stadt oder sonstwo werde ich meine Mädels in diesen Farben auf jeden Fall schnell wiederfinden! :-)
Den Mädels gefällt auch diese Version. Der Stoff lässt sich genauso prima tragen und ist schon allein wegen der Farben eine wahre Freude. Und auch als Mama profitiert man vom neuen Outfit der Töchter: Beim nächsten Gedrängel im Kindergarten, auf dem Spielplatz, in der Stadt oder sonstwo werde ich meine Mädels in diesen Farben auf jeden Fall schnell wiederfinden! :-)
Schnitt: Ebook "Lina", Gr. 98/104 (Ki-ba-doo)
und Tunika "Mail Express", Gr. 122, Ottobre1/2012, Nr. 17
Montag, 13. Mai 2013
50 cm Stoff und... - Teil 1
Viele von Euch haben es ja schon mitbekommen: Das :: stoffbüro :: hat bereits im März einen Shop bei DaWanda eröffnet. Seitdem kann man bei Catrin außergewöhnlich schöne Stoffe und mittlerweile noch diverse andere Kleinigkeiten erwerben.
Ursprünglich waren es die Stoffe, die mich neugierig gemacht haben. Also habe ich spontan zugegriffen und drei verschiedene (Bambis, Füchse und Häschen) bestellt - immer jeweils 50 cm, weil ich in meinem Kellerstübchen ohnehin schon mehr als genug Stoff horte. Zwischendurch gab es wie immer jede Menge andere Dinge zu erledigen, aber letzte Woche konnte ich der Versuchung einfach nicht widerstehen. Da lagen diese Stoffe immer noch an der gleichen Stelle, wo ich sie vor sechs Wochen ausgepackt hatte und ich habe mich gefragt, was man mit diesen 50 cm Stoff anstellen könnte. Zunächst wurde das Material meinen Mädels präsentiert, die beide Feuer und Flamme waren. Und natürlich wollten beide etwas aus diesen herrlichen Stoffen genäht haben. Somit stand schon mal eins fest: Damit jeweils zwei Kleidungsstücke entstehen konnten, musste ich auf die Kombination mit anderen Stoffen zurückgreifen. Die Stoffkisten wurden also durchwühlt und ein grün-weißer Jersey von Hilco herausgefischt, der sich wunderbar zum Kombinieren mit den Bambis eignete. Zwei schöne Schnittmuster waren auch schnell gefunden und dann wurde genäht.
Auf Wunsch des großen Tochterkinds ist eine "Lina" enstanden. (Das Kind kann nicht wissen, dass ich mit "Lina" etwas auf Kriegsfuß stehe...) Ich hätte das Shirt zwar gerne ohne Bauchbündchen genäht, aber unser Mädchen bestand darauf. Also gut... Hauptsache das Kind ist zufrieden. :-)
Für das kleine Madamchen habe ich den Schnitt ausgewählt. Beim Durchstöbern meiner altern Ottobre-Zeitschriften bin ich auf "Mail Express", eine Tunika, gestoßen. Die sollte es sein - wie das "Lina"-Shirt der Großen kombiniert mit grün-weißem Campan-Jersey.
Fazit: Entstanden sind zwei wunderbar alltagstaugliche Kleidungsstücke, die diesen Sommer bestimmt noch oft und gerne getragen werden. Der Interlock ist tatsächlich auffallend weich und lässt sich prima nähen, weil er nicht wie andere Jerseys zum Verrutschen unter Maschine neigt.
Nun freue ich mich schon auf das Vernnähen der anderen beiden Stoffe, und die Mädels sind schon ganz verrückt auf weitere Kleidungsstücke für den Sommer!
Ursprünglich waren es die Stoffe, die mich neugierig gemacht haben. Also habe ich spontan zugegriffen und drei verschiedene (Bambis, Füchse und Häschen) bestellt - immer jeweils 50 cm, weil ich in meinem Kellerstübchen ohnehin schon mehr als genug Stoff horte. Zwischendurch gab es wie immer jede Menge andere Dinge zu erledigen, aber letzte Woche konnte ich der Versuchung einfach nicht widerstehen. Da lagen diese Stoffe immer noch an der gleichen Stelle, wo ich sie vor sechs Wochen ausgepackt hatte und ich habe mich gefragt, was man mit diesen 50 cm Stoff anstellen könnte. Zunächst wurde das Material meinen Mädels präsentiert, die beide Feuer und Flamme waren. Und natürlich wollten beide etwas aus diesen herrlichen Stoffen genäht haben. Somit stand schon mal eins fest: Damit jeweils zwei Kleidungsstücke entstehen konnten, musste ich auf die Kombination mit anderen Stoffen zurückgreifen. Die Stoffkisten wurden also durchwühlt und ein grün-weißer Jersey von Hilco herausgefischt, der sich wunderbar zum Kombinieren mit den Bambis eignete. Zwei schöne Schnittmuster waren auch schnell gefunden und dann wurde genäht.
Auf Wunsch des großen Tochterkinds ist eine "Lina" enstanden. (Das Kind kann nicht wissen, dass ich mit "Lina" etwas auf Kriegsfuß stehe...) Ich hätte das Shirt zwar gerne ohne Bauchbündchen genäht, aber unser Mädchen bestand darauf. Also gut... Hauptsache das Kind ist zufrieden. :-)
Schnitt: Ebook "Lina", Gr. 134/140 (Ki-ba-doo)
Für das kleine Madamchen habe ich den Schnitt ausgewählt. Beim Durchstöbern meiner altern Ottobre-Zeitschriften bin ich auf "Mail Express", eine Tunika, gestoßen. Die sollte es sein - wie das "Lina"-Shirt der Großen kombiniert mit grün-weißem Campan-Jersey.
Schnitt: Tunika "Mail Express", Gr. 92, Ottobre 1/2012, Nr. 17
Fazit: Entstanden sind zwei wunderbar alltagstaugliche Kleidungsstücke, die diesen Sommer bestimmt noch oft und gerne getragen werden. Der Interlock ist tatsächlich auffallend weich und lässt sich prima nähen, weil er nicht wie andere Jerseys zum Verrutschen unter Maschine neigt.
Nun freue ich mich schon auf das Vernnähen der anderen beiden Stoffe, und die Mädels sind schon ganz verrückt auf weitere Kleidungsstücke für den Sommer!
Dienstag, 7. Mai 2013
"Speedy Girl" und "Summer Sea"
Hach... ich erzähle ja nichts Neues, wenn ich Euch sage, dass es hier mal wieder drunter und drüber geht. Viel Zeit bleibt für die Näherei momentan wirklich nicht und wenn Zeit ist, stellt sich immer gleich die Gewissensfrage: Nähe ich eine meiner Auftragsarbeiten oder etwas, auf das ich Lust habe?
Am Wochenende hatte ich endlich wieder einmal Zeit für mich. Klar, dass ich die Zeit nutzen wollte, um mich an meine Nähmaschine zu setzen. Nach dem Alltagsfrust der letzten Wochen war klar: Etwas für die Seele musste her und zwar in Form eines Sommeroutfits fürs kleine Madamchen. Die letzte Ottobre-Ausgabe lag noch ganz frisch auf meinem Nähtisch - wunderbare Basic-Schnitte, die ich so liebe. Eine Entscheidung war schnell getroffen: "Speedy Girl" und "Summer Sea" mussten es sein!!!
Während die Hose fix genäht war, machte mir das Jerseykleid mehr zu schaffen. Die Raffung am Halsausschnitt wollte einfach nicht so gelingen wie ich sie mir vorstellte. Wieviele Male ich Bündchen und Framilonband vom Halsausschnit und den Ärmeln wieder abgetrennt habe, konnte ich zum Schluss nicht mehr zählen. Es müssen einige Male gewesen sein, denn zum Schluss war mein Framilonband verbraucht und der Halsausschnitt und die Ärmel immer noch nicht eingekräuselt. Schließlich habe ich auf mein gutes, altes Gummiband zurückgegriffen. In diesem letzten Anlauf passte es dann: der Halsausschnitt und die Ärmel gleichmäßig eingekräuselt und ordentlich (!) mit Bündchen versäubert. Der Trick besteht vermutlich darin, das Bündchen beim Annähen in diesem Fall nicht (!) zu dehnen. In der Anleitung steht das zwar anders, aber es funktioniert so einfach nicht. Zumindest nicht bei mir....
Nach all dem Heckmeck habe ich nun also doch noch etwas, was ich Euch am heutigen creadienstag präsentieren kann. "Speedy Girl" und ich sind doch noch Freunde geworden. Und das Madamchen scheint sein neues Sommeroutfit auch zu mögen. Seht selbst!
Jetzt kann es also weitergehen. Mit Auftragsarbeiten....
Und was treibt Ihr so??? ;-)
Am Wochenende hatte ich endlich wieder einmal Zeit für mich. Klar, dass ich die Zeit nutzen wollte, um mich an meine Nähmaschine zu setzen. Nach dem Alltagsfrust der letzten Wochen war klar: Etwas für die Seele musste her und zwar in Form eines Sommeroutfits fürs kleine Madamchen. Die letzte Ottobre-Ausgabe lag noch ganz frisch auf meinem Nähtisch - wunderbare Basic-Schnitte, die ich so liebe. Eine Entscheidung war schnell getroffen: "Speedy Girl" und "Summer Sea" mussten es sein!!!
Während die Hose fix genäht war, machte mir das Jerseykleid mehr zu schaffen. Die Raffung am Halsausschnitt wollte einfach nicht so gelingen wie ich sie mir vorstellte. Wieviele Male ich Bündchen und Framilonband vom Halsausschnit und den Ärmeln wieder abgetrennt habe, konnte ich zum Schluss nicht mehr zählen. Es müssen einige Male gewesen sein, denn zum Schluss war mein Framilonband verbraucht und der Halsausschnitt und die Ärmel immer noch nicht eingekräuselt. Schließlich habe ich auf mein gutes, altes Gummiband zurückgegriffen. In diesem letzten Anlauf passte es dann: der Halsausschnitt und die Ärmel gleichmäßig eingekräuselt und ordentlich (!) mit Bündchen versäubert. Der Trick besteht vermutlich darin, das Bündchen beim Annähen in diesem Fall nicht (!) zu dehnen. In der Anleitung steht das zwar anders, aber es funktioniert so einfach nicht. Zumindest nicht bei mir....
Nach all dem Heckmeck habe ich nun also doch noch etwas, was ich Euch am heutigen creadienstag präsentieren kann. "Speedy Girl" und ich sind doch noch Freunde geworden. Und das Madamchen scheint sein neues Sommeroutfit auch zu mögen. Seht selbst!
Schnitt: Jerseykleid "Speedy Girl", Gr. 92, Ottobre 3/2013, Nr. 1 und Jerseyhose "Summer Sea", Gr. 92, Ottobre 3/2013, Nr. 4
Jetzt kann es also weitergehen. Mit Auftragsarbeiten....
Und was treibt Ihr so??? ;-)
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