Sonntag, 29. Mai 2011

Disclaimer

Als Blog-Neuling habe ich mir heute Abend Gedanken zu einem Disclaimer gemacht. Ich habe ja immer gedacht, dass es wichtig sei, sich als sog. "Betreiber" einer Webseite von den Inhalten verlinkter Seiten zu distanzieren.

Zunächst habe ich also nach einem geeigneten Text auf mir bekannten (verlinkten ;-) ) Webseiten (Blogs) gesucht. Ehrlich gesagt haben mich schon die Formulierungen ins Grübeln gebracht: Welche ist die richtige? Oder sagen etwa alle das Gleiche aus?!

Nachdem ich mich endlich für eine Formulierung entschieden hatte, stand ich vor dem nächsten Problem: Wie füge ich so einen Disclaimer meinem Blog hinzu? Ich gebe zu, dass ich diesbezüglich nicht besonders begabt bin und für solche Aufgaben bisweilen Stunden benötige! Nach langem Probieren habe ich versucht über "Design" und "Gadget hinzufügen" so einen Disclaimer zu erstellen, und - tadaaa! - es hat sogar geklappt! Für kurze Zeit konnte man heute Abend einen Disclaimer auf dieser Seite bewundern. Und dann?!

Irgendwie war ich nicht zufrieden. In den anderen Blogs hatte ich gesehen, dass der Disclaimer ganz unten auf der Seite in zentrierter Ausrichtung angezeigt wurde. Mich schaute da ein komisch linksbündig ausgerichteter Text an. Das gefiel mir gar nicht, was mich wiederum dazu bewegt hat nachzuforschen, ob man einen Disclaimer für die eigene Webseite tatsächlich benötigt.

Dazu habe ich dieses bei Joomla-Blog gefunden:

Der große Irrtum, dass ein Disclaimer die eigene Haftung für die angebotenen Links beschränken kann, beruht auf einem Urteil vom Landgericht Hamburg aus dem Jahr 1998. Es handelt sich laut RA Dr. Bahr um eine klare Fehlinterpretation, da das besagte Urteil eigentlich genau das Gegenteil aussagt. Ein Disclaimer entbindet eben nicht von der Linkhaftung - so die Kernaussage des Urteils. Somit kann die Verwendung eines Disclaimers sogar schädlich sein, da man sich bewusst von der Linkhaftung distanziert und damit u.U. ausdrückt, dass die verlinkten Quellen wissentlich rechtlich problematisch sind. Gut zusammengefasst wird die Thematik auch bei Wikipedia im Artikel Disclaimer.

Kurz: Juristen lesen diese Disclaimer, lachen kurz, und machen dann trotzdem ihren Job.

Somit distanziere ich mich hiermit von Disclaimern, schreibe einfach meinen Blog weiter und gehe davon aus, dass die Inhalte, der von mir verlinkten Seiten keine fraglichen Texte oder Schlimmeres  beinhalten.

In diesem Sinne Euch allen eine gute Nacht und bis bald!

Donnerstag, 26. Mai 2011

Kleine Pause....

Ihr Lieben...

Nachdem ich in den letzten Tagen viel zu viel genäht und mich viel zu wenig um den Haushalt, geschweige denn die Geburtstagsnachfeier unseres Ältesten gekümmert habe, werde ich nun eine kleine Pause einlegen.
Vorher kann ich es aber nicht lassen und werde noch ein paar Bildchen der letzten Nähwerke einstellen. Vielleicht gefällt Euch ja das eine oder andere....

Zunächst ein Foto von den Vogelhäuschen, die ich für meine Mama zum Geburtstag genäht habe. Die Idee dafür stammt aus einem der vielen Tilda-Bücher ich glaube, es war dieses:

Tildas Sommerwelt

Die beiden Häuschen sind ganz hübsch geworden, aber ich bezweifele, dass ich sie in der nächsten Zeit noch einmal nähen werde. Von dieser Feinarbeit werde ich ganz tüddelig.


Als nächstes habe ich einen Pullunder aus Campan-Jersey, den ich bei meinem letzten Stoffmarkt-Besuche in Hannover erstanden habe, für Jonah genäht. Schnitt und Motiv stammen aus einer der letzten Ottobre-Zeitschriften. (Ich bin jetzt zu faul, um nachzugucken.)


Am 16. Mai hat uns unsere wunderbare Hebamme Kathrin den letzten Besuch abgestattet. Als kleines  Abschiedsgeschenk habe ich ihr ein Täschchen genäht. Eine schöne Handcreme und eine Lotion von L'Occitane haben ihren Weg in die Tasche gefunden, und so war das kleine Dankeschön komplett.

Der Schnitt für das Täschchen ist ebenfalls aus einem der vielen Tilda-Bücher. Ich habe ihn zum ersten Mal genäht und er gefällt mir so gut, dass ich ihn bestimmt nochmal nähen werde.
Die Größe der Tasche habe ich etwas verändert. Es ist nun so groß, dass Platz genug ist, um es auch als Wickeltäschchen für 1-2 Ersatzwindeln plus Feuchttücher zu benutzen.


So... nun aber zu meinem letzten Werk oder besser gesagt meiner Strafarbeit. Man kann es nicht glauben, aber die zugeschnittenen Teile für dieses Trägerkleidchen (MARIEKE von Farbenmix) haben nun mehr als ein Jahr in meinem Regal gelegen.
WARUM?! Keine Ahnung. Zwischendurch kommen einem so viele andere Dinge zunächst in den Kopf und dann in die Finger, und der Reiz etwas Neues zu beginnen ist einfach größer als schon Bekanntes zu verarbeiten. Und so musste dieses Kleidchen warten. Nun ja.... es hat Geduld bewiesen und jetzt, wo es endlich genäht ist, gefällt es mir sogar richtig gut.
Eigentlich wollte ich das Kleidchen für Sarah nähen, die nun viel zu groß dafür ist. Mal sehen, ob ich es für Livia aufhebe oder ob jemand anders Geschmack an diesem Kleidchen findet.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Wie kann man nur so blöd sein?

Ich stehe gerade fassungslos vor dem Stoff, den ich für eine Hose für unsere Hummel zugeschnitten habe. Ich bin fast sprachlos und das einzige, was mir dazu einfällt, ist die oben gestellte Frage. *kopfschüttel*

Ich werde die Hose nun nähen und dann ein Bild einstellen. Wenn Euch DANN noch etwas dazu einfällt, lasst es mich wissen.

edit: Es gibt Tage, die sollten einfach ganz schnell vergehen. Hinter meiner Nähmaschine sitzt eine fette Spinne! Das hat mir gerade noch gefehlt. Ich werde jetzt ganz tapfer sein und das Prachtexemplar mit Hilfe eines Glases (drüber) und einer Postkarte (drunter) einfangen. *schluck*


Samstag, 30. April 2011

Eine Hose für Mads

Es ist geschafft. Mads' Hose ist kurz vor Ostern endlich fertig geworden.

Eine Pumphose in diesem Stil habe ich vor einiger Zeit bei DaWanda gekauft. Allerdings ist der Preis nicht gerade niedrig gewesen, was mich auf die Idee gebracht hat, die Hose selbst zu nähen. Ich denke, dass sie mir ganz gut geglückt ist.
Livia habe ich die Hose probehalber schon mal angezogen und ihr passt sie super. Nun muss sie nur noch ihrem zukünftigen Besitzer passen.

Ein Kirschkernkissen für Selam

Vor kurzem habe ich mich mit einer Mutter aus dem Kindergarten unterhalten, die mir erzählte, dass sie seit kurzem bei Brauchbar arbeitet. Sie ist glücklich den Job zu haben, allerdings hat sie durch das schwere Heben und Tragen nun einen verspannten Rücken.
Also habe ich beschlossen Selam ein schönes Kirschkernkissen zu nähen. Das ist dabei herausgekommen:


  


Nun hoffe ich nur, dass das Kirschkernkissen nich nur gut aussieht, sondern auch gegen Rückenschmerzen hilft.

Freitag, 1. April 2011

Auch so etwas will erledigt werden...

Hier liegt meine leidigste Aufgabe des letzten Monats!

Eine Bekannte hatte mich gebeten, ihr einen gekauften IKEA-Duschvorhang zu kürzen. In seiner Breite und in seiner Länge war dieser Vorhang etwas zu lang und musste umgenäht werden. Unglücklicherweise hatte meine Bekannte schon selbst die Schere an den Vorhang angelegt und ihn dabei schief abgeschnitten. Wie ich feststellen musste, ist es gar nicht so einfach einen schiefen Schnitt wieder zu begradigen. Besonders leidig an der Schnippelei war, dass der "Stoff" (ich mag ihn gar nicht so nennen!) nach dem Schneiden sofort ausfranste und die schlimmsten Flusen in der ganzen Wohnung hinterlassen hat! Himmel, war ich froh als die Arbeit am 23.03.2011 um 23.30 Uhr endlich beendet war. Nun warten hoffentlich wieder schönere Arbeiten auf mich. :-)

Sonntag, 13. März 2011

Fasching ist vorbei...

...und meine Strafarbeit - wie ich das Nähen von Faschingskostümen gerne bezeichne - habe ich damit erledigt.
Zwischendurch hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Wie konnte ich auf die verrückte Idee kommen die vier Faschingskostüme für meine beiden "großen" Kinder selbst nähen zu wollen?! Ich habe doch eigentlich schon genug zu tun. Oder etwa nicht?!
Letztendlich hat sich die ganze Arbeit aber doch gelohnt und ich hoffe sehr, dass die Kinder auch über den Fasching hinaus, noch ihre Freude an den Kostümen haben werden.

Hier ein paar Bilder:
Nachdem die Pippi Langstrumpf-Schürze genäht war, habe ich begonnen den Vampirumhang für Jonah zu nähen. Der Schnitt ist aus einer älteren Ottobre-Ausgabe - übrigens derselben wie die Schürze. Allerdings habe ich den Schnitt etwas abgewandelt. Anstelle eines glatten Saums habe ich den Saum so verändert, dass er Fledermausflügeln ähnelt. So hatte ich etwas mehr Arbeit, aber es sieht doch etwas hübscher aus als mit dem einfacheren, glatten Saum.

Für den Themenfasching ("Märchenwald") musste noch ein Königsgewand für Jonah geschneidert werden. Ich habe mich für einen Burda-Schnitt (2438) entschieden, der zwar leicht zu nähen ist, aber wegen der vielen Einzelteile Zeit frisst! Das Schnittmuster für die Krone stammt ebenfalls aus der besagten älteren Ottobre-Ausgabe.
Als ich fertig war, bin ich richtig stolz auf mein kleines Werk gewesen - bis zu dem Zeitpunkt als Sven mich anguckte und mir ehrlich sagte, dass er das Kostüm nicht "kindgerecht" finden würde. Mein kleiner Höhenflug war somit schnell beendet. Vielleicht ist Svens Kritik nicht ganz unberechtigt, und ich werde beim nächsten Mal anstelle des silbernen Satins und des schweren rot-silbernen Stoffes einfach Baumwollstoffe verwenden und sie mit passenden Applikation verzieren.

Für Sarah habe ich für den Themanfasching ein Hexenkostüm genäht. Eigentlich wollte "Madame" sich als Prinzessein verkleiden, aber dann habe ich diesen wunderschönen Hexenhut im Spielwarenladen "Die Murmel" entdeckt. In diesem Moment war klar, dass unser Mädchen sich nicht als Prinzessin, sondern als Hexe verkleiden sollte. Was für ein Glück, dass mein Vorschlag angenommen würde. So ist als letztes dieses Kostüm entstanden.
Es ist ein Burda-Schnitt (2426), den ich aber wieder auf meine Weise abgeändert habe. Als Stoff für das Oberteil und die Ärmel habe ich Jersey gewählt, weil ich es zum Tragen auf der Haut einfach angenehmer finde.
Den Schnitt habe ich etwas verändert, da ich zu faul war einen Reißverschluss auf der Rückseite des Kleids einzunähen. Abgesehen davon finde ich ihn für ein Kinderkostüm unpraktisch. Durch diese kleinen Änderungen kommt Sarah nicht unnötig ins Schwitzen und kann außerdem ganz selbstständig in ihr Kostüm hereinschlüpfen. Sie findet es super!

Samstag, 5. Februar 2011

Fasching naht...

...und so habe ich das erste Faschingskostüm fertig genäht. Es ist eine Pippi Langstrumpf-Schürze für unsere Sarah. Gestern Nacht ist das gute Stück fertig geworden und "Madame" wollte es heute Morgen natürlich gleich probehalber anziehen.

Den Schnitt habe ich übrigens aus einer alten OTTOBRE-Ausgabe (4/2004). Den hellgrünen Stoff habe ich im MEA-Stoffcenter erworben. Die Tachsen sind aus Stoff (Westfalen-Stoffe) aus meiner Restekiste, und das Schrägband habe ich auf einem meiner letzten Stoffmarkt-Besuche in Hannover erstanden. Gelbes oder orange farbenes Schrägband hätte mir für den Saum eigentlich besser gefallen, aber ich war zu geizig noch mehr Geld für ein  Faschingskostüm auszugeben. So der Saum nun rosarot mit Punkten. Hauptsache ist, dass es die Trägerin nicht stört.

Dienstag, 1. Februar 2011

Vor 2 Tagen fertig geworden...

Mit drei Kindern hat meine Nähmaschine deutlich mehr Auszeiten. Egal - ich freue mich momentan einfach riesig über meine drei Mäuse. Da muss die Nähmaschine etwas warten. Trotzdem: eine Hose für Livia habe ich nun endlich genäht. Die einzelnen Teile waren zwar schon vor Livias Geburt zugeschnitten, aber vor lauter Mützen und Stulpen bin ich nicht dazu gekommen das gute Stück zu nähen. Nun ist es endlich fertig.

Montag, 10. Januar 2011

Die Weihnachtstage genutzt...

Über die Feiertage haben wir unserem Heim in Würzburg den Rücken gekehrt und sind in mein Elternhaus in Hannover eingefallen. Die Nähmaschine musste natürlich mit, obwohl mein lieber Sven alles andere als begeistert war. Neben zwei weiteren Mützen für meine beiden Neffen, sind außerdem ein Schal und ein Paar Stulpen für meine Mama entstanden.
Die Mützen waren zu schnell verpackt und verschenkt als dass ich noch ein Foto davon hätte machen können. Nur so viel sei verraten: Dieses Mal war der Oberstoff aus beige farbenem Jerseystoff mit aufgedruckten Igelchen. Der Futterstoff war aus dickerem Kuschelsweat in dunkelbraun. Ich denke, dass es nicht die letzten Mützen waren, die ich in dieser Stoffkombination genäht habe.
Von Schal und Mütze konnte ich noch ein Foto machen. Verwendet habe ich hier einen schönen Jacquardstrick, den ich in der Stadt als Angebot ergattern konnte. Dazu habe ich noch ein schönes Wollband für die Säume gefunden.